Alle Jahre wieder
Alle Jahre wieder beginnen wir dann, uns kurz vor dem Fest damit zu beschäftigen, was wir wohl unseren Liebsten auf den Gabentisch oder unter den echten, naturellen oder auch künstlichen Weihnachtbaum legen werden. Ich habe mir vorgenommen, jetzt bereits an die Geschenke zu denken. Sicher gibt es ein paar Geschenke, die gerne und oft verschenkt werden. Eine gute Flasche Wein kann man schon im voraus besorgen. Andere Weihnachtsgeschenke sind verderblich. Besonders handgemachtes, leckeres Weihnachtsgebäck wird erst im Dezember gebacken. Stollen, Plätzchen und Pfefferkuchen gehören mit ihren feinen Düften in die Weihnachtszeit. Auch wenn in drei Monaten bei den Discountern sicher schon die ersten Dominosteine in den Regalen oder an der Registrierkasse liegen werden. Ja, Düfte kann man auch schon etwas vor dem heiligen Fest besorgen. Der deutsche Einzelhandel rechnet trotz Finanzkrise und Rezession mit einem kleinen Umsatzplus im diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Wie der Branchenverband HDE mitteilte, werde für November und Dezember ein Umsatz von 74,7 Milliarden Euro erwartet. Das wäre ein Prozent mehr als im Vorjahr in der Registrierkasse. “Es gibt keine Anhaltspunkte für ein schlechtes Weihnachtsgeschäft”, sagte HDE-Präsident Josef Sanktjohanser. Die Kaufkraft der Konsumenten sei wegen der zurückgegangenen Inflation stärker als zur Jahresmitte. Die Einkommen seien gestiegen, und die Zahl der Erwerbstätigen sei deutlich höher als im Vorjahr. “Der Konsum hat Potenzial, zu einer Stütze der Konjunktur zu werden.”
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